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Die ersten Auszubildenden freuten sich über den Besuch des Supervisionsteams aus Deutschland. Sie zeigten, was sie in den vergangenen Wochen alles gelernt hatten, während sie die Zutaten für das nächste Essen vorbereiteten. Dreimal in der Woche wird gekocht und das Essen wird von allen Kindern sehr geschätzt. Die Chancen sind gut, dass sie anschließend Arbeit finden und sich selbst versorgen können – und weg von der Straße kommen.

Dank des großen Engagements der Weiler Altistin Silke Marchfeld geht der Erlös des Benefizkonzerts in Weil am Rhein an das Straßenkinder Projekt von kinder unserer welt e.v. Dieses großartige Konzert erfreut somit zweifach: die Gäste in Weil und die Kinder in Jimma. Danke, liebe Silke Marchfeld!

https://www.badische-zeitung.de/weil-am-rhein/drei-stunden-pures-bach-glueck--180916929.html

https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.weil-am-rhein-opulenter-klang-und-intime-arien.f6600ba8-70c4-4650-8eb8-0898025ff09e.html

Um die Nachhaltigkeit unserer Projektarbeit in Jimma zu überprüfen, besuchen wir bei unseren Supervisionsreisen auch stets ehemalige Teilnehmer/innen des Programms, wie im September zum Beispiel Natnael. Wir treffen ihn in einer Schreinerei, wo er nach einem dreimonatigen Training im Straßenkinderprojekt nun nach der Schule arbeitet. Wir beobachten ihn bei seiner Arbeit: Geschickt bedient Samuel die Säge und schneidet ein passendes Brett zurecht für die Schublade, die er gerade baut. Natnael kann bei seinem Job auf seinen erworbenen Fertigkeiten in der Schreinerei des projekteigenen Trainingscenters aufbauen. Jetzt verdient er damit erstes Geld und kann damit sogar auch noch seine Familie unterstützen. Natnael sagt, einen richtigen Beruf erlernen zu können, sei etwas, das er noch vor wenigen Monaten nicht für möglich gehalten habe. Was er einmal werden will? Ein guter Zimmermann, sagt er, und lächelt dabei ebenso schüchtern wie hoffnungsvoll.